
Grundversorgung sichern für Rückkehrende nach Afghanistan
Die zwölfjährige Madina wurde gezwungen, aus Pakistan, wo sie die fünfte Klasse besuchte, nach Afghanistan zurückzukehren. Foto: Maisam Shafiey/NRC
- Laufzeit
- 01.09.2024 – 31.08.2026
- Budget
- 9.611.111 €
- Erreichte Menschen
- 182.977
Projektziel
Von Vertreibung betroffene Familien in Afghanistan und im Iran können ihre Grundbedürfnisse decken und ihre Rechte wahrnehmen.
Unterziele
- Rückkehrende nach Afghanistan können ihren Lebensunterhalt bestreiten und haben eine gesicherte Lebensmittelgrundversorgung.
- Sie verfügen über verbesserte Lebensbedingungen, da sie Zugang zu sicheren und angemessenen Unterkünften haben.
- Das Projekt verbessert den Zugang der betroffenen Bevölkerung zu ihren Rechten in den Bereichen Wohnraum, Land und Eigentum (Housing, Land and Property – HLP), rechtliche Identität sowie grundlegende Basisdienstleistungen.
- Gefährdete Haushalte, Gemeinden und Personen wird dabei geholfen, ihre Sicherheit wieder herzustellen.
- Afghanischen Kindern im Iran, insbesondere diejenigen, die keine Schule besucht haben oder den Schulbesuch abgebrochen haben, wird der Zugang zu Bildung ermöglicht.
Sektoren
Ernährungssicherung und wirtschaftliche Entwicklung
Unterkunft und kommunale Infrastruktur
Schutz vor Gewalt
Rechtsberatung
Bildung
Aus dem Iran zurückkehrende Afghan*innen kommen mit ihren wenigen Habseligkeiten an der Grenze an, nachdem sie alles zurücklassen mussten. Foto: Maisam Shafiey/NRC
Einige Beispielaktivitäten
- Bargeldhilfe zur Verhinderung von Zwangsräumen
- Better Learning Programm Schulungen für Lehrer*innen
- Bargeldhilfe für den Einkauf von Lebensmitteln
Zielgruppen
FlüchtendeBinnenvertriebeneMenschen aus den aufnehmenden GemeindenRückkehrende

NRC-Mitarbeitende leisten Nothilfe für die vom Erdbeben betroffenen Gemeinden in Ostafghanistan. Foto: Maisam Shafiey/NRC